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Freitag, 28. Oktober 2011

Neue Verdienstmethode für Abmahn-Anwälte

Das Geld  hängt nur so rum,
man muss es als Abmahn-Anwalt 
nur einsammeln.
Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de
Ich persönlich bin ja schon sehr erfahren, was Abmahnungen angeht. Meistens bekomme ich sie für irgendwelche Beiträge auf meinen Homepages. In letzter Zeit war es doch sehr ruhig, weil sich auch immer mehr gegen Abmahnungen gewehrt haben und sie deshalb nicht mehr profitabel genug geworden sind. Natürlich bin ich auch ein wenig vorsichtiger geworden :)

Die Arbeit eines Abmahn-Anwalts muss man sich so vorstellen: Ein bis zwei Praktikanten durchsuchen das Internet nach kleinen Fehlern auf Webseiten (Impressum falsch, Copyright falsch gesetzt etc...) Dann kommt die Adresse des Homepagebetreibers auf eine Excel-Liste und eine Sekreterin schreibt ihnen vorgedruckte Briefe.
Das ist wie Gelddrucken, wenn es funktioniert und sagen wir mal 60% der Abgemahnten aus Angst zahlt.

Premium-Anwälte arbeiten mit Weltkonzernen z.B in der Musikbranche zusammen und vertreten deren Rechte und mahnen dort z.B das Laden von Liedern oder Filmen ab, was wohl heutzutage die größten Einnahmen im Abmahngeschäft verspricht.

Doch ein findiger Abmahner hat jetzt ein neues Geschäftsfeld entdeckt und leider sogar vom Gericht recht bekommen. Ab sofort ist es möglich Facebook-Seiten abzumahnen, die kein Impressum angegeben haben. Somit herrscht ab jetzt eine Impressumspflicht für Facebook-Seiten.

Also solltest du eine Facebook-Seite haben, die deine Homepage representiert, dann füg bitte ein Impressum ein, damit diese Blutsauger nicht noch mehr Grund haben abzumahnen.

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